START > Aktuelles Programm > Konzert mit Kazan in Hülzweiler

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Ludwig van Beethoven, Anton Bruckner und russischer acapella Gesang

Ludwig van Beethoven, Messe in C-Dur

russische acapella Gesänge

Anton Bruckner, Te Deum

 

Chor des Staatlichen Konservatoriums Kazan

PalatinaKlassik Vokalensemble

Philharmonischer Chor an der Saar

Orchester des Staatlichen Konservatoriums Kazan

 

Leitung: Prof. Leo Kraemer

Kath. Pfarrkirche St. Laurentius, Hülzweiler
Laurentiusstraße, 66773 Schwalbach
17.00 Uhr
08.09.2019

Von der Wolga an den Rhein und weiter zum Tiber

Im Oktober 2013 reiste das PalatinaKlassik-Vokalensemble nach Kazan, um mit dem Staatlichen Konservatorium Kazan das deutsche Requiem von Johannes Brahms unter der Leitung von Prof. Leo Kraemer aufzuführen. Am 12. Oktober 2013 wurde dieses Konzert mit den gleichen Beteiligten beim Gegenbesuch im Historischen Museum der Pfalz aufgeführt. Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die durch gemeinsame Konzerterlebnisse – zuletzt im Jahr 2016 mit der Aufführung von Rossinis Stabat Mater in Deutschland und in Rom gefestigt wurde. In diesem Jahre machen sich am 04. September 107 Musikstudentinnen und -studenten auf die 3.480 km lange Reise von Kazan über Moskau und Minsk nach Deutschland, um zusammen mit dem PalatinaKlassik-Vokalensemble und dem Philharmonischen Chor an der Saar Werke von Ludwig van Beethoven und Anton Bruckner aufzuführen. Der Chor des Staatlichen Konservatoriums Kazan wird selbst mit russischem acapella Gesang zu hören sein. “Kultureller Austausch kann mehr bewirken als Politik”, so der Rektor Rubin Abdullin vom Staatlichen Konservatorium Kazan anlässlich des Projektes “Schuld und Sühne – Versöhnung und Freundschaft”  im Jahr 2016. Und Rubin Abdullin fährt fort: “Während einer solchen Konzertreise lernen die Studentinnen und Studenten viel mehr als anderswo. Eintauchen in die Atmosphäre des Landes, in dem die Musik komponiert und aufgeführt worden war, deutsche Kultur und Liebe der Deutschen zur Musik – all dies trägt zur beruflichen Bildung als auch zur Persönlichkeitsentwicklung der Studentinnen und Studenten bei.”