Künstlerische Leitung

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Prof. Leo Kraemer

Prof. Leo Kraemer, geboren 1944 in Püttlingen/Saar, hat sich im Anschluss an seine Tätigkeit als Domkapellmeister und Domorganist in Speyer als Dirigent verstärkt der Zusammenarbeit mit internationalen Ensembles zugewandt. Seit 1995 ist Kraemer Chefdirigent des Kammerorchesters der Petersburger Philharmoniker. Tokio, Seoul, Mexico-City, Kasan, Samara und immer wieder St. Petersburg, das sind die jüngsten Stationen eines eindrucksvollen Schaffens, das den Dirigenten schon lange vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion in die künstlerische Zusammenarbeit mit Spitzenensembles des Ostblocks führte. In Deutschland konnte er zur gleichen Zeit profilierte Orchester und Chorgemeinschaften aufbauen. Nach über vierzig Jahren Chor- und Orchesterarbeit kann er nun die Ernte eines reichen musikalischen Lebenswerkes einfahren. Einladungen führten Prof. Leo Kraemer mit seinen Sängerinnen und Sängern von PalatinaKlassik bislang zum „Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra“ nach Rom, in die großen Kathedralen von Chartres und Verdun und nach St. Petersburg.

Unsere Solisten

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Gunda Baumgärtner

Nach dem Abitur erhielt die Sopranistin Gunda Baumgärtner ihre Gesangsausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Diplom bei Prof. Sylvia Geszty), am Institut für MusikTheater der Hochschule für Musik Karlsruhe (Aufbaustudium) und an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig (Solistenexamen bei Prof. Dr. Jeanette Favaro-Reuter). In Meisterkursen bei Prof. Claudia Eder, Claudio Nicolai und Carlos Montané perfektionierte sie ihre Gesangskunst. Gunda Baumgärtner gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben: Sie war zweifache Preisträgerin des Erika-Köth-Wettbewerbs in Neustadt an der Weinstraße, erhielt den Förderpreis beim 5. Internationalen Koloraturgesangswettbewerb Luxemburg und war Finalistin des Lortzing-Wettbewerbs Leipzig. Mehr Info >>

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Christoph Begemann

Der gebürtige Hamburger studierte bei Claus Ocker, Ernst Haefliger und Aldo Baldin und nahm Unterricht bei Elisabeth Schwarzkopf und Hans Hotter. Nach Stationen an den Opernhäusern in Gießen und Wuppertal hatte Begemann ein achtjähriges Engagement am Staatstheater Darmstadt, wo er mit dem Wolfram von Eschenbach im Tannhäuser unter Leitung Marc Albrechts debütierte. An der Oper Leipzig sang er die „Bösewichter“ in Hoffmanns Erzählungen und am Chemnitzer Opernhaus wurde er u.a. für „Ausgrabungen“ der Opern Otto Nicolais verpflichtet. Begemann gastierte beim Hong Kong Arts Festival, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und bei den Händel-Festspielen Halle. Er sang u.a.in den Bach-Passionen im Wiener Musikverein, in der Tonhalle Zürich und in der Thomaskirche Leipzig.
Seit über 25 Jahren sind Begemann und der Pianist Thomas Seyboldt ein Liedduo. Der SWR präsentierte eine Reihe von “live” gesendeten Schubertabenden, darunter die Winterreise. Begemann setzt sich für die Lieder der Komponisten Viktor Ullmann, Pavel Haas und Erwin Schulhoff ein. Im April sang er auf dem Hamburger Musikfest Uraufführungen von Schulhoff, die der NDR live mitschnitt.

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Susanne Bernhard

Die aus München stammende Sopranistin Susanne Bernhard begann 1995 mit dem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in München. 1997 debütierte sie als Susanna in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ im Münchner Prinzregententheater. Als 23-jährige wurde sie im Jahr 2000 Ensemblemitglied am Opernhaus der Landeshauptstadt Kiel. Dort war sie in zahlreichen Rollen zu erleben, beispielsweise als Lisa in Schrekers „Christophorus und Violetta“und in Verdis „La Traviata“. Zahlreiche Fernseh- und Rundfunkaufzeichnungen sowie CD-Aufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen. Zuletzt erschien eine Aufnahme mit geistlichen Liedern und Arien (Oehms) sowie eine Aufnahme mit Beethovens „Missa solemnis“ unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg (Farao).

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Oscar de la Torre

Der mexikanische Tenor Oscar de la Torre hat sich in den letzten Jahren vor allem durch seine Mitwirkung an prestigeträchtigen Opernproduktionen in seinem Heimatland einen Namen gemacht.
Hervorzuheben sind dabei die mexikanische Uraufführung bzw. szenische Erstaufführung von Vivaldis „Griselda und Montezuma“ (Letztere im Rahmen des internationalen „Viva Vivaldi“-Festivals) sowie seine Interpretation des Laurie anlässlich der mexikanischen Premiere von Mark Adamos „Little Women“. Einen Höhepunkt markieren Aufführungen von Orffs „Carmina Burana“ im Auditorio Nacional in Mexiko City mit mehr als 10.000 Zuschauern. Einen weiteren Höhepunkt bildet ein Konzert an der Seite von Edita Gruberova im Münchner Herkulessaal.

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Magdalena Hinterdobler

Magdalena Hinterdobler, geboren 1986 in Straubing, erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 14 Jahren. Im Herbst 2002 trat sie in die Klasse von Prof. Dr. h.c. mult. Edith Wiens an die Hochschule für Musik und Theater München als Jungstudentin ein, wo sie derzeit das Hauptstudium im Bereich Konzertgesang und Musiktheater absolviert. Erste Opernerfahrung sammelte sie in ihrer Heimatstadt als Papagena in der „Zauberflöte“ von Mozart. Im Herbst 2008 war sie am Münchner Prinzregententheater als Pepi Pleiniger in der Operette „Wiener Blut“ von Johann Strauß zu hören. Im Januar 2010 sang sie die Adele in Strauß‘ „Fledermaus“. Seit 2009 ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“.

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Vinzenz Haab

Der Bariton Vinzenz Haab studierte ab 1979 an der Musikhochschule des Saarlandes die Fächer Schulmusik und Musikerziehung, im Schwerpunktfach Gesang bei Professor Raimund Gilvan. Wichtige Impulse erhielt Vinzenz Haab bei Kursen mit Hermann Reutter, John Cameron und Marius van Altena. Die interpretatorische Arbeit mit dem international renommierten Bariton Siegmund Nimsgern brachte schließlich entscheidende Anstöße für seine weitere sängerische Entwicklung. Konzertreisen führten Vinzenz Haab u. a. nach Argentinien, Frankreich, Russland, Slowenien und Rumänien. Vinzenz Haab ist auf mehreren CD-Produktionen in Werken von F. Liszt, C. Saint-Saëns, F. Mendelssohn Bartholdy, G. Fauré, M. Dupré und Théodore Gouvy zu hören.

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Andrei Ivanovitch

Andrei Ivanovitch, 1968 geboren und in St. Petersburg, Russland, aufgewachsen, begann seine pianistische Ausbildung 1975 an der berühmten Zentralen Musikschule des Staatlichen Leningrader Konservatoriums in der Klasse Nina Perunowa. Sein Studium absolvierte Andrei Ivanovitch mit Auszeichnung am Leningrader Konservatorium, an der Russischen Akademie für Musik in Moskau und an der Hochschule fur Musik in Karlsruhe (Deutschland) bei den Professoren Teodor Gutman, Nikita Jushanin und Peter Eicher. Neben zahlreichen Rundfunk- und Videoaufnahmen in den letzten Jahren hat Andrei Ivanovitch insgesamt 15 CDs mit Werken von Chopin, Rachmaninoff, Debussy, Mussorgsky und Prokofjev eingespielt.

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Heikki Kilpeläinen

Der Bariton Heikki Kilpeläinen begann schon neben dem Technikstudium seine musikalische Ausbildung. Nach dem Abschluss als Diplom-Ingenieur setzte er seine Gesangsstudien an der Sibelius-Akademie in Helsinki fort. Den Schwerpunkt bildete der Opern- und Liedgesang. Seine Lehrer waren dort u. a. Sauli Tiilikainen, Tom Krause und Martti Talvela. In Bremen entdeckte er für sich die moderne Oper. Er sang die Partie des Ich in „Leben mit dem Idioten“ von Alfred Schnittke und die Titelpartie des „Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm. Eine seiner ersten klassischen Rollen an der Bremer Oper war der Sharpless in Puccinis „Madama Butterfly“. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist Heikki Kilpeläinen als Ensemble-Mitglied am Staatstheater Mainz tätig.

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Susanne und Stephanie Phieler

Die Geschwister Susanne und Stephanie Phieler erhielten ihren ersten Violinunterricht an der Musikschule Heidelberg. Bereits zu dieser Zeit begannen sie gemeinsam zu musizieren und wurden Bundespreisträgerinnen bei Jugend musiziert in der Kategorie Streichquartett. Nachdem beide in Mannheim bei Ferenc Kiss ihr Violin – bzw. Violastudium absolviert hatten, arbeitete Susanne Phieler zunächst am Musicaltheater Duisburg sowie in der 1. Violine des Nationaltheaters Mannheim, während Stephanie Phieler Bratschistin bei der Neubrandenburger Philharmonie wurde. Inzwischen treten beide Musikerinnen sowohl solistisch als auch in verschiedenen Kammerensembles wie dem Lupot-Streichquartett, dem Levental Trio sowie dem PalatinaKlassik-Barockensemble auf. Mehr Info >>

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Susanne Schaeffer

Susanne Schaeffer, studierte in Mainz bei Elisabeth Fellner-Köberle und Maria Tuczek-Graf. Sie singt bei internationalen Festivals u.a mit den Rundfunkorchestern des HR, NDR und SR, den St.Petersburger Philharmonikern, dem Tokyo Philharmonic und dem NHK-Orchestra, Tokyo, mit dem sie unter der Leitung von Charles Dutoit die 8.Sinfonie von Gustav Mahler aufgeführt hat. Weitere Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Karl-Friedrich Beringer, Roderich Kreile, Roman Kofman, Roberto Paternostro, Christopher Moulds, Christoph Poppen, Steven Sloane, Sylvain Cambreling und Eiji Oue, mit dem sie bereits mehrfach in Japan gastierte. Opernengagements führten Sie nach Köln und Dortmund und Kassel. Susanne Schaeffer lehrt seit 2002 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Wirken.

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Stefanie Schaefer

Die Mezzosopranistin Stefanie Schaefer studierte bei Karin Geber-Brandt sowohl am Dr. Hoch´s Konservatorium als auch an der Musikhochschule ihrer Geburtsstadt Frankfurt am Main. Ein Meisterkurs bei Brigitte Fassbaender gab ihr zusätzliche Impulse. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes. Nach einer ersten Station beim Opernstudio des Staatstheaters Wiesbaden, folgte ihr Engagement am Wuppertaler Opernhaus. Nach fünf Jahren in Wuppertal wechselte sie zunächst an das Staatstheater Darmstadt, dann an das Theater Erfurt. Stefanie Schaefer ist Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, dort ist sie aktuell u.a. als „Hänsel“, „Eliza“ und „Carmen“ zu hören. Gastspiele führten sie zu den Schwetzinger und Eutiner Festspielen, nach Osnabrück, Ulm, Bonn, Bern, Schwerin, Oldenburg, Braunschweig, Frankfurt am Main, Erfurt, Mannheim und an die Staatsoper Stuttgart.

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Andreas Wagner

studierte von 1981 bis 1989 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Stuttgart und schloss seine Gesangsausbildung mit dem Diplom bei Prof. Luisa Bosabalian und Prof. Sándor Kónya ab, die kirchenmusikalische A-Prüfung bei Prof. Bernhard Ader und Prof Dieter Kurz.

Ein erstes Engagement führte ihn als lyrischen Tenor an das Stadttheater Würzburg. Von 1991 bis 1998 gehörte Andreas Wagner den Wuppertaler Bühnen an, bevor er 1997 an das Staatstheater Darmstadt wechselte. Gastspiele führten ihn außerdem nach Heidelberg, Düsseldorf, Münster, Hannover, Weimar und München, zu den Rossini-Festspielen Wildbad, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Mai-Festspielen Wiesbaden, den Europäischen Wochen Passau, zu dem Musikfestival Athen und dem Opernfestival Ibiza. Mehr Info >>

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Daniel Wagner

Der Tenor Daniel Wagner begann seine musikalische Ausbildung auf der Violine und erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei den Aurelius-Sängerknaben in Calw. Er studierte bei Prof. Klaus Dieter Kern an der Hochschule für Musik Karlsruhe und bei Prof. Jan-Hendrik Rootering an der Folkwanghochschule Essen. Währenddessen besuchte er u. a. Meisterkurse bei KS Hilde Zadek und KS Olaf Bär. Bereits während des Studiums führten Daniel Wagner seine ersten Solo-Engagements an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (hier sang er u. a. als Don Alvar in Meyerbeers L’Africaine und als Robert in Hindemiths Hin und Zurück).  Mehr Info >>